Volksbegehren gestartet

Junge Freie Wähler Landshut unterstützen das Volksbegehren zur Wahlfreiheit zwischen G8 und G9

JFW-Kreisvorsitzende Bettina Schwarz mit dem Bundes- und Landesvorsitzenden der FREIEN WÄHLER, Hubert Aiwanger, beim Infostand in Landshut am ersten Eintragungstag.
04.07.2014 – 

Zehn Jahre nach seiner Einführung ist klar, dass das G8 in seiner Form gescheitert ist. Abgesehen davon, dass die Schüler in zu kurzer Zeit viel Stoff lernen müssen, bleibt mit den vielen Nachmittagsstunden zu wenig Zeit für Vereine, Freunde und Ehrenamt. Die Schüler sollen nicht nur mit einer umfangreichen Allgemeinbildung, sondern auch mit Sozialkompetenzen die Schule verlassen. Gerade für Gymnasien in der Fläche ist das Volksbegehren von Vorteil. Viele Schüler entscheiden sich wegen des späten Schulschlusses, verbunden mit weiten Fahrtwegen, eher für die Realschule, wo mittags Schulschluss ist. Mit einem erfolgreichen Volksbegehren können die Schulen selbst entscheiden, ob sie G8, G9 oder die Wahlfreiheit anbieten. Das würde auch wieder zu mehr Gerechtigkeit führen, denn während momentan im Landkreis Landshut nur 20,7 Prozent aller Schüler ein Gymnasium besuchen, sind es in der Stadt Landshut fast 30 Prozent. "Ich bin überzeugt, dass sich ein Großteil der Schulen wieder für das G9 oder zumindest die Wahlfreiheit entscheiden würde. Außerdem sollte jeder, der das reine G8 ablehnt, für das Volksbegehren unterschreiben. Denn scheitert das Volksbegehren, so wird die Staatsregierung ihren Dialog um eine eventuelle Änderung beim Gymnasium ganz schnell beenden", sagt JFW-Kreisvorsitzende Bettina Schwarz.